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Kunstmuseum Albstadt >> Ausstellungen

Alle Ausstellungen auf einen Blick!

Expressionismus – Hoher Flug & tiefer Fall

Expressionismus – Hoher Flug & tiefer Fall

8. Mai 2026 bis 14. Februar 2027

Die Expressionisten erleben eine Welt im Aufbruch und stehen zugleich vor einem historischen Abgrund.

Fortschrittsglaube trifft auf apokalyptische Vision, paradiesische Utopie auf Großstadtelend, Kriegsbegeisterung auf Eskapismus. Wie in kaum einer anderen Kunstepoche spiegeln sich in der Kunst der Expressionisten Hoffnungen und Nöte, Ekstase und Verzweiflung. Maßgeblich ist der Anspruch, aus subjektiver Empfindung heraus zu gestalten. Ernst Ludwig Kirchner fühlt sich 1906 mit jedem verbunden, „der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“. Heinrich Campendonk bekennt 1909: „Ich möchte nur die nackte Empfindung malen.“

Die Ausstellung beleuchtet den Expressionismus als vielgestaltiges Phänomen. Neben den prägenden Werkgruppen der Brücke und des Blauen Reiters rücken auch weniger bekannte Positionen in den Fokus, darunter zahlreiche Künstlerinnen, deren Beiträge zur Moderne lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. So entsteht ein erweitertes Bild der Epoche, das ihre Vielfalt und Experimentierfreude sichtbar macht. Der Bogen spannt sich vom Frühexpressionismus des späten 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ab der eine freie künstlerische Entfaltung durch Repression und Verfolgung zunehmend unmöglich wird.

Es handelt sich um das größte Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2026. Auf mehreren Etagen werden Zeichnungen, Aquarelle, druckgrafische Arbeiten und ausgewählte Gemälde präsentiert. Die Schau schöpft aus der bedeutenden Grafischen Sammlung des Kunstmuseums. Hochkarätige Leihgaben stammen aus der Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden, LETTER Stiftung, Köln, und weiteren Privatsammlungen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Ein Audioguide und ein Kinderaudioguide vertiefen das Ausstellungserlebnis. Der reich bebilderte Katalog (26 €) mit Beiträgen von Dr. Kai Hohenfeld, Melanie Löckel und Dr. Rudolf Rieger ist an der Museumskasse und auf Bestellung erhältlich (AbeBooks.de, kunstmuseum@albstadt.de, 07431 160-1491, ab 8 € Porto/Verp.).

Barrierefreiheit: Der größte Teil der Schau befindet sich im Erdgeschoss sowie im dritten Obergeschoss, das mit dem Aufzug erreichbar ist. Ein kleinerer Ausstellungsteil im vierten Obergeschoss ist nur über eine Treppe zugänglich.

Ermöglicht durch die FREUNDE KUNSTMUSEUM ALBSTADT E.V.

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Expressionismus2026_Laage_1920.jpg
Expressionismus2026_Nolde_1600.jpg
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Expressionismus – Hoher Flug & tiefer Fall

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Expressionismus – Hoher Flug & tiefer Fall

8. Mai 2026 bis 14. Februar 2027

Die Expressionisten erleben eine Welt im Aufbruch und stehen zugleich vor einem historischen Abgrund.

Fortschrittsglaube trifft auf apokalyptische Vision, paradiesische Utopie auf Großstadtelend, Kriegsbegeisterung auf Eskapismus. Wie in kaum einer anderen Kunstepoche spiegeln sich in der Kunst der Expressionisten Hoffnungen und Nöte, Ekstase und Verzweiflung. Maßgeblich ist der Anspruch, aus subjektiver Empfindung heraus zu gestalten. Ernst Ludwig Kirchner fühlt sich 1906 mit jedem verbunden, „der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“. Heinrich Campendonk bekennt 1909: „Ich möchte nur die nackte Empfindung malen.“

Die Ausstellung beleuchtet den Expressionismus als vielgestaltiges Phänomen. Neben den prägenden Werkgruppen der Brücke und des Blauen Reiters rücken auch weniger bekannte Positionen in den Fokus, darunter zahlreiche Künstlerinnen, deren Beiträge zur Moderne lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. So entsteht ein erweitertes Bild der Epoche, das ihre Vielfalt und Experimentierfreude sichtbar macht. Der Bogen spannt sich vom Frühexpressionismus des späten 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ab der eine freie künstlerische Entfaltung durch Repression und Verfolgung zunehmend unmöglich wird.

Es handelt sich um das größte Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2026. Auf mehreren Etagen werden Zeichnungen, Aquarelle, druckgrafische Arbeiten und ausgewählte Gemälde präsentiert. Die Schau schöpft aus der bedeutenden Grafischen Sammlung des Kunstmuseums. Hochkarätige Leihgaben stammen aus der Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden, LETTER Stiftung, Köln, und weiteren Privatsammlungen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Ein Audioguide und ein Kinderaudioguide vertiefen das Ausstellungserlebnis. Der reich bebilderte Katalog (26 €) mit Beiträgen von Dr. Kai Hohenfeld, Melanie Löckel und Dr. Rudolf Rieger ist an der Museumskasse und auf Bestellung erhältlich (AbeBooks.de, kunstmuseum@albstadt.de, 07431 160-1491, ab 8 € Porto/Verp.).

Barrierefreiheit: Der größte Teil der Schau befindet sich im Erdgeschoss sowie im dritten Obergeschoss, das mit dem Aufzug erreichbar ist. Ein kleinerer Ausstellungsteil im vierten Obergeschoss ist nur über eine Treppe zugänglich.

Ermöglicht durch die FREUNDE KUNSTMUSEUM ALBSTADT E.V.

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Verkaufsausstellung der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.

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Verkaufsausstellung der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.

1. Juli bis 30. September 2026

Was haben eine Entenfamilie und Joseph Beuys gemeinsam?

Beide sind Teil einer einzigartigen Verkaufssausstellung, die von den Freunden Kunstmuseum Albstadt e.V. ins Leben gerufen wurde, um die kulturelle Bildungsarbeit des Hauses zu unterstützen. Mitglieder haben Kunstwerke aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung gestellt, die nun zugunsten des Museums verkauft werden. Kunstinteressierte können die Exponate während der regulären Öffnungszeiten besichtigen und erwerben. Bis Ende September verbleiben die Werke in der Ausstellung: eine bunte Mischung aus modernen Gemälden, Zeichnungen und druckgrafischen Arbeiten. Zu der heiteren Auswahl zählen unter anderem die feinmalerische „Entenfamilie" um 1900 sowie eine Farbradierung von Joseph Beuys aus dem Jahr 1982.

Damit erweitert der Förderverein sein Engagement für das Kunstmuseum Albstadt um eine weitere Facette. Mit ihren Spenden zur Förderung der Expressionismus-Ausstellung und des jungen kunstraums tragen die Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V. bereits wesentlich zum Erfolg des Museums bei.

Die Aktion bietet Kunstinteressierten die Gelegenheit, ein Original zu erwerben und gleichzeitig die Bildung und Vermittlung im Kunstmuseum Albstadt zu unterstützen, von der allein im Jahr 2025 über 3.000 Kinder profitierten.

Verkaufsausstellung der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.

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Verkaufsausstellung der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.

1. Juli bis 30. September 2026

Was haben eine Entenfamilie und Joseph Beuys gemeinsam?

Beide sind Teil einer einzigartigen Verkaufssausstellung, die von den Freunden Kunstmuseum Albstadt e.V. ins Leben gerufen wurde, um die kulturelle Bildungsarbeit des Hauses zu unterstützen. Mitglieder haben Kunstwerke aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung gestellt, die nun zugunsten des Museums verkauft werden. Kunstinteressierte können die Exponate während der regulären Öffnungszeiten besichtigen und erwerben. Bis Ende September verbleiben die Werke in der Ausstellung: eine bunte Mischung aus modernen Gemälden, Zeichnungen und druckgrafischen Arbeiten. Zu der heiteren Auswahl zählen unter anderem die feinmalerische „Entenfamilie" um 1900 sowie eine Farbradierung von Joseph Beuys aus dem Jahr 1982.

Damit erweitert der Förderverein sein Engagement für das Kunstmuseum Albstadt um eine weitere Facette. Mit ihren Spenden zur Förderung der Expressionismus-Ausstellung und des jungen kunstraums tragen die Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V. bereits wesentlich zum Erfolg des Museums bei.

Die Aktion bietet Kunstinteressierten die Gelegenheit, ein Original zu erwerben und gleichzeitig die Bildung und Vermittlung im Kunstmuseum Albstadt zu unterstützen, von der allein im Jahr 2025 über 3.000 Kinder profitierten.

Matija Pišpek – SMASH

Matija Pišpek – SMASH

19. Juni bis 29. November 2026

Das Widersprüchliche und Absurde unserer Wirklichkeit sichtbar machen

Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen und hochaktuellen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen.

Der Ausstellungstitel SMASH (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Matija Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an verschiedene bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So schafft der Künstler vielschichtige, bisher ungesehene Montagen.

Zugleich reflektiert Matija Pišpeks Malerei, wie unser alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen.

Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet der Künstler hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert.

Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach Matija Pišpeks Beiträgen zu den Ausstellungen Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst (2023/24) und Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem ambitionierten Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.

Matija Pišpek, Ten chilling men, 2025
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Matija Pišpek – SMASH

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Matija Pišpek – SMASH

19. Juni bis 29. November 2026

Das Widersprüchliche und Absurde unserer Wirklichkeit sichtbar machen

Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen und hochaktuellen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen.

Der Ausstellungstitel SMASH (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Matija Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an verschiedene bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So schafft der Künstler vielschichtige, bisher ungesehene Montagen.

Zugleich reflektiert Matija Pišpeks Malerei, wie unser alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen.

Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet der Künstler hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert.

Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach Matija Pišpeks Beiträgen zu den Ausstellungen Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst (2023/24) und Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem ambitionierten Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.

Matija Pišpek, Ten chilling men, 2025
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Auf zu den Sternen

Auf zu den Sternen

junger kunstraum
5. Oktober 2025 bis 20. September 2026

Bis zur Unendlichkeit … und noch viel weiter!

Wer würde nicht gerne mit einem Raumschiff durch das Universum reisen, ferne Planeten erkunden und außerirdische Lebensformen treffen? Die Weiten des Weltraums sind unvorstellbar. Der Mond ist unglaubliche 380.000 km von uns entfernt und um den Mars zu erreichen, benötigen Raumsonden mindestens neun Monate. Die Sterne und Galaxien im Universum sind zahllos. Unser Planet, die Erde, ist Teil eines Sonnensystems, das zur Milchstraße gehört. Deren Lichter sehen wir nachts am Himmel funkeln.

1969 betraten die ersten Astronauten den Mond. Das war ein großes Ereignis für die gesamte Menschheit. Heute erkunden Roboter den Mars, schießen Selfies und sammeln wissenschaftliche Daten über die Beschaffenheit des Planeten. Daher wissen wir, dass es auf dem Mars vor langer Zeit Wasser gab. Vielleicht gab es dort sogar Leben? Das versuchen Forscherinnen und Forscher gerade herauszufinden.

Seid ihr bereit für euer Abenteuer im Weltraum?

Das Universum ist voller Wunder und Geheimnisse. Habt ihr schon einmal von Schwarzen Löchern gehört? Sie entstehen, wenn große Sterne explodieren. Ihre gigantische Schwerkraft zieht alles an sich und verschluckt sogar das Licht! Faszinierend, oder?

Im jungen kunstraum – dem einzigen Kinder- und Familienmuseum im Zollernalbkreis – wird Kunst interaktiv und inklusiv vermittelt. Barrieren werden abgebaut und kulturelle Teilhabe ermöglicht. Zur Ausstellung erscheint ein Mitmach-Heft (erhältlich für 2 € an der Museumskasse), das mit kreativen Aufgaben und Rätseln die Auseinandersetzung mit der Kunst spielerisch fördert.

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Auf zu den Sternen

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Auf zu den Sternen

junger kunstraum
5. Oktober 2025 bis 20. September 2026

Bis zur Unendlichkeit … und noch viel weiter!

Wer würde nicht gerne mit einem Raumschiff durch das Universum reisen, ferne Planeten erkunden und außerirdische Lebensformen treffen? Die Weiten des Weltraums sind unvorstellbar. Der Mond ist unglaubliche 380.000 km von uns entfernt und um den Mars zu erreichen, benötigen Raumsonden mindestens neun Monate. Die Sterne und Galaxien im Universum sind zahllos. Unser Planet, die Erde, ist Teil eines Sonnensystems, das zur Milchstraße gehört. Deren Lichter sehen wir nachts am Himmel funkeln.

1969 betraten die ersten Astronauten den Mond. Das war ein großes Ereignis für die gesamte Menschheit. Heute erkunden Roboter den Mars, schießen Selfies und sammeln wissenschaftliche Daten über die Beschaffenheit des Planeten. Daher wissen wir, dass es auf dem Mars vor langer Zeit Wasser gab. Vielleicht gab es dort sogar Leben? Das versuchen Forscherinnen und Forscher gerade herauszufinden.

Seid ihr bereit für euer Abenteuer im Weltraum?

Das Universum ist voller Wunder und Geheimnisse. Habt ihr schon einmal von Schwarzen Löchern gehört? Sie entstehen, wenn große Sterne explodieren. Ihre gigantische Schwerkraft zieht alles an sich und verschluckt sogar das Licht! Faszinierend, oder?

Im jungen kunstraum – dem einzigen Kinder- und Familienmuseum im Zollernalbkreis – wird Kunst interaktiv und inklusiv vermittelt. Barrieren werden abgebaut und kulturelle Teilhabe ermöglicht. Zur Ausstellung erscheint ein Mitmach-Heft (erhältlich für 2 € an der Museumskasse), das mit kreativen Aufgaben und Rätseln die Auseinandersetzung mit der Kunst spielerisch fördert.

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Für Familien – Kunst gemeinsam entdecken!

Ein Ausflug ins Kunstmuseum Albstadt ist für Familien ein Erlebnis voller Entdeckungen. Zahlreiche Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken machen die Ausstellung zu einem lebendigen Ort für gemeinsame Gespräche, kreative Gedanken und inspirierende Familienmomente. Inmitten der Schau lädt ein Spieltisch mit Kapla-Steinen dazu ein, zusammen fantasievolle Gebäude zu errichten.

Mit dem Museumsrucksack können Kinder (und Erwachsene!) in einer unterhaltsamen Rallye spielerisch die Welt der Kunst erkunden. Dabei geht es nicht um Fachwissen, sondern ums Schauen, Staunen und Mitmachen. Ob beim Suchen von Details, Rätsellösen oder Perspektivwechseln – hier kommt keine Langeweile auf.

Für Kitas und Schulen – Kunst, die neugierig macht!

Das Kunstmuseum Albstadt ist ein einzigartiger Lernort und bietet für Kindergärten, Schulklassen und Lehrkräfte ein altersgerechtes, lebendiges Bildungsangebot. Die Dauerausstellung eignet sich perfekt, um junge Menschen für die Vielfalt der Kunst zu begeistern. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um altersgerechte Workshops und Führungen zu planen (Carina Rosenlehner, Bildung und Vermittlung, carina.rosenlehner[at]albstadt.de)

Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean

Plitsch, platsch – vom Tropfen bis zum Ozean

11. Oktober 2026 bis 12. September 2027
junger kunstraum

Eine Welt für sich, voll von überraschenden Entdeckungen

Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Es ist unverzichtbare Ressource und Lebensraum unzähliger Pflanzen und Tiere. Zugleich üben seine schimmernden Oberflächen, verborgenen Tiefen und ständige Bewegung eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus. Wasser kann sanft plätschern oder gewaltige Kräfte entfalten. Von winzigen Regentropfen über sprudelnde Quellen und reißende Flüsse bis in die Tiefen der Ozeane eröffnet sich eine Welt voller spannender Zusammenhänge, erstaunlicher Lebewesen und verborgener Geheimnisse. Große Teile der Tiefsee sind trotz modernster Technologien bis heute weniger erforscht als das Weltall.

Wasser – das kostbare Element

Die Kunstwerke laden dazu ein, die Welt unter und über der Wasseroberfläche mit neuen Augen zu entdecken. Anschaulich wird vermittelt, wie wertvoll Wasser ist und weshalb ein bewusster Umgang damit heute wichtiger ist denn je. An Hörstationen lauschen die Besucherinnen und Besucher den Klängen der Unterwasserwelt, während interaktive Mitmachangebote dazu anregen, ihre vielfältigen Bewohnerinnen und Bewohner kennenzulernen. Auch die Folgen von Umweltverschmutzung und Übernutzung der Ozeane werden aufgezeigt und gemeinsam Ideen entwickelt, was jeder Einzelne zum Schutz dieses kostbaren Elements beitragen kann.

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Typisch Ich! Selbstporträt und Identität

Typisch Ich! Selbstporträt und Identität

15. Januar 2027 bis 4. April 2027

Wer bin ich und wie möchte ich gesehen werden?

Im Selbstporträt setzen sich Kunstschaffende erfinderisch mit ihrer eigenen Identität auseinander. Sie zeigen sich selbstbewusst, verletzlich, ernst, verspielt oder ganz anders, als man es erwartet. Dabei halten sie nicht nur ihr Äußeres fest, sondern entwerfen ein Bild davon, wie sie sich selbst sehen, welche Rolle sie einnehmen und wie sie von anderen wahrgenommen werden möchten. Sie bewegen sich zwischen persönlichem Ausdruck und bewusster Inszenierung.

Angeregt durch Selbstporträts aus der Sammlung des Kunstmuseums Albstadt und durch ausgewählte Leihgaben lädt die Ausstellung dazu ein, über Fragen nach Selbstbild, Identität und Gesehenwerden nachzudenken. Durch die Betrachtung der Werke und die kreative Auseinandersetzung mit ihnen entsteht ein Raum, in dem besonders Kinder und Jugendliche eigene Vorstellungen von sich selbst reflektieren können: Welches Bild haben wir von uns selbst? Was empfinden wir als echt und was als inszeniert? Und welchen Einfluss hat der Blick der anderen darauf, wie wir uns selbst sehen?

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Die Nacht

Die Nacht

23. April bis 5. Dezember 2027

Mit dem Schwinden des Tageslichtes hält die Nacht Einzug. Sie taucht die Welt in Dunkelheit und verwandelt sie. 

Straßen füllen sich mit künstlichem Licht, mit Musik und mit Menschen auf der Suche nach Vergnügungen oder körperlicher Nähe. Gleichzeitig bietet die Finsternis Schutz und Heimlichkeit, auch für die Kriminalität. Während die einen tanzen, träumen oder arbeiten, verändert sich auch jenseits des urbanen Raumes das Land: Wälder und Felder, Küsten und Flussufer liegen im Mondlicht, Eulen gleiten lautlos durch die Luft, Füchse streifen durch die Straßen, Fledermäuse ziehen flinke Bahnen am Himmel.

Die Nacht ist eines der aufregendsten Themen der modernen Kunst. Mit dem Verdunkeln der Farben und dem Verschwimmen der Konturen wird das Nachtstück zu einer künstlerischen Herausforderung, die Virtuosität und Erfindungsreichtum voraussetzt. Oft ist es der geschickt inszenierte Lichtschein, der machtvoller Schwärze zur Geltung verhilft.

Zur Nocturne, dem Nachtstück, gehören der Mondschein und die Melancholie. Die Vertiefung in das Nächtliche führt zu einer Auseinandersetzung mit dem Schlaf, dem Traum und der Fantastik. Als kunsthistorische Strömung findet die Schwarze Romantik ihren bevorzugten Schauplatz nach dem Untergang der Sonne. In der Abwesenheit des Tageslichtes vollziehen sich Vision und Erleuchtung ebenso wie das grausame Verbrechen.

Die größte Ausstellung des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2027 wird kuratiert von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Herausragende Werke aus der Grafischen Sammlung treten in Dialog mit zahlreichen Leihgaben. Diese stammen unter anderem von den Kunstschaffenden Sven Drühl, Zipora Rafaelov, Ansgar Skiba und Rainer Zerback sowie aus der Privatsammlung von Volker Lehnert, Witten.

Die wissenschaftliche Grundlage der Schau und aller Vermittlungsangebote bildet der reich bebilderte und ansprechend formulierte Katalog mit Texten des kuratorischen Teams. Der Audioguide bietet ein vertiefendes und stimmungsvolles Ausstellungserlebnis. Im Rahmenprogramm finden unter anderem Konzerte, künstlerische Workshops und Vorträge statt.

Ermöglicht durch GROZ-BECKERT

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